Standardanleitung

Ihr Watchwinder ist so gearbeitet, dass er jahrelang zuverlässig läuft, ohne dass er gewartet werden muss. Wir gewähren zwei Jahre Jahr Garantie auf Material und Funktion. Praktisch zieht er fast jede Schweizer Automatic-Uhr, die in den letzten 20 Jahren hergestellt wurde, auf und hält sie „in Schwung“. Es gibt drei verschiedene Halterungen für die Uhr. Sie sind untereinander austauschbar ohne Zuhilfenahme eines Werkzeuges.

„Cup“-Halterungen:
sind sowohl für Gleich- als auch für Wechselstrom betriebene Watchwinder geeignet. Die „Cup“-Halterung dreht sich im 360 ° Winkel und gewährleistet ein maximales Aufziehen von leichten Uhren, schweren Uhren, sowie Chronometern mit grossem Durchmesser. Das Kissen, das mit jeder „Cup“-Halterung mitgeliefert wird, ist für viele Grössen von Uhrenarmbändern geeignet. Zum Befestigen der Uhr ziehen Sie die „Cup“-Halterung mit dem Kissen von der Motorachse. Dann nehmen Sie das Kissen aus der Schale. Legen Sie das Uhrenarmband um das Kissen und schliessen das Band oder die Spange der Uhr so, dass sie stramm auf dem Kissen sitzt. Dann geben Sie das Kissen mit der Uhr zurück in die Schale und stecken diese auf die Motorachse und achten darauf, dass sie fest einrastet. Grosse Kissen für Übergrössen und kleine für Damenuhren stehen auch zur Verfügung.

„Dual“-Halterung:
Mit einer einzigen Motorachse können zwei Uhren gleichzeitig aufgezogen werden. „C“-förmige Klammern, die mit Vinyl überzogen sind, werden als Träger für die Uhren benutzt. Die Klammer wird mit der Hand leicht zusammengedrückt, damit die Uhr darüber gelegt werden kann. Wenn man die Klammer wieder loslässt, ist sie gespannt und hält die Uhr fest an ihrem Platz. Es sollten immer beide Klammern gleichzeitig mit Uhren gleichen Gewichts bestückt werden, um so ein vorzeitiges Abnutzen des Kugellagers zu und Schäden vermeiden.

Batterie- oder Netzbetrieb?
Ihr Watchwinder arbeitet mit beiden Möglichkeiten! 6 Volt Gleichstrom liefern 4 "C" Zell-Alkaline Batterien zu je 1,5 Volt. Alternativ können Sie das gerät auch über den mitgeführten Netzadapter betreiben, der die Netzspannung auf 6 V Gleichstrom transformiert. Bitte entfernen Sie sicherheitshalber die Batterien bei Betrieb über Netzadapter, um ein mögliches Auslaufen der Batterien zu vermeiden. Der Adapter lädt die Batterien nicht auf!

Wie arbeitet Ihr Orbita Watchwinder:
Motor wird gesteuert über einen Microprozessor, der das Antriebssystem für ca. 1 minute aktiviert und danach wieder pausiert. Die Pausen-Intervalle sind variabel und programmierbar (siehe Diagramm). Dies erlaubt eine optimale Anpassung des Aufziehvorgangs an alle Uhrenmodelle, sorgt für maximale Batterielebensdauer und minimalen Verschleiß der beweglichen Teile Ihrer Uhr und Ihrem Watchwinder. Ein Ein-/Ausschalter setzt das Gerät in Funktion.

Programmierung:
Dem Benutzer stehen vier verschiedene Geschwindigkeitsstufen zur Wahl: 500, 650, 800 oder 950 UpT (Umdrehungen pro Tag). Ausserdem ist es möglich, das Programm so einzustellen, dass die Achse sich einmal rechts und dann links herumdreht (für Automatik-Uhren, die sowohl in der einen als auch in der anderen Richtung aufgezogen werden) – oder so zu programmieren, dass sie sich entweder nur im Uhrzeigersinn oder nur gegen den Uhrzeigersinn drehen (für Automatik-Uhren, die nur in einer Richtung aufgezogen werden müssen). Werkseitig ist folgendes Programm eingestellt: 800 UpT und Drehrichtung im Uhrzeigersinn.

Allerdings werden auch viele Uhrenmodelle in Wechselrichtung aufgezogen. Wenn dies für Ihre Uhr zutrifft, so wählen Sie diese Drehrichtung per Programm, da es das effizienteste und schonendste Programm für diese Uhrenmodelle darstellt. Möchten Sie die Aufzugs-Daten für Ihre Uhr feststellen, so finden Sie diese in der Datenbank auf unserer Website in der Rubrik "Technik", oder fragen Sie uns! ( info@orbita.ch)

Wenn Ihre Uhr mit dem werkseitig eingestellten Programm nicht aufgezogen wird, verfahren Sie bitte wie folgt:

1. Schritt: Ändern Sie das Programm auf 800 UpT mit Drehrichtung gegen den Uhrzeigersinn. Dazu setzen Sie einfach den Programmschalter entsprechend dem Schaubild. Sollte Ihre Uhr noch immer nicht aufgezogen werden, setzen Sie Schritt 2.

2. Schritt: Rufen Sie unsere Kundendienstabteilung an - oder senden Sie uns ein Email. Wir werden dann für Sie das Problem zu lösen versuchen. Tel. 0049 7641 93 75 748

Gangreserven-Anzeige:
Manche Automatik Uhren verfügen über eine Gangreserven Anzeige auf dem Zifferblatt. Diese zeigt an, wie viele Stunden die Uhr weiterläuft, auch wenn sie nicht getragen wird. Im Prinzip wird der Spannungszustand der Hauptfeder angezeigt. Unser Watchwinder hält Ihre Uhr aufgezogen und die Gangreserven-Anzeige zeigt einen Wert zwischen 1/4 und volle Reserve an. Das ist perfekt und normal. Wird jedoch immer volle Gangreserve angezeigt, sollte die Umdrehungszahl pro Tag (UpT) per Programm zurückgestuft werden. Dies wird die Batterie schonen und ein mehr als notwendiges Aufziehen der Uhr ausschließen.

Watchwinder im Dauerbetrieb?
Wenn Sie feststellen, daß Ihr Gerät plötzlich in Dauerbetrieb übergeht, verzweifeln Sie bitte nicht! Dies bedeutet lediglich, daß die Batterien ausgetauscht werden müssen, da die Batteriekapazität soweit abgefallen ist, dass die Steuerung nicht mehr ausreichend mit Strom versorgt wird. Dennoch reicht die Restspannung aus, um die Motoren noch eine Zeitlang anzutreiben, so daß Ihre Uhr bis zum Batteriewechsel nicht stehen bleibt.

Wie werden die Batterien ausgewechselt?
Watchwinder mit einem oder drei Antriebsköpfen: Entfernen Sie die beiden Schrauben an der Rückseite der Box, öffnen Sie den Deckel der Box, halten Sie sie mit einer Hand fest und ziehen mit der anderen Hand das Antriebselement aus dem Gehäuse. Tun Sie dies bitte sehr vorsichtig, um eine Beschädigung des Innenfutters zu vermeiden. Bitte achten Sie darauf, daß bei einigen Modellen die Antriebseinheiten einfach nur eingesetzt oder eingehängt sind. In diesem Falle entfällt das Entfernen der zwei Befestigungsschrauben auf der Rückwand des Gerätes. Ziehen Sie einfach die Tassen - Halterungen nach vorne ab und heben Sie die Antriebseinheit an den Achszapfen aus dem Gerät heraus. Dann nehmen Sie die Halterung für die Batterie heraus und ziehen den braunen Stecker aus dem grünen Mikroprozessor. Legen Sie die Batterien, wie angezeigt, ein. Die Programmierung erfolgt durch das Verstellen der kleinen weissen Hebel an dem schwarzen DIP-Schalter, der sich an der elektronischen Schaltplatte befindet (siehe Diagramm). Jede Watchwinder Achse ist individuell programmierbar. Der Wiedereinbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.



 

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